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Archive for the ‘Leben’ Category

Veränderung

„Was ist da zu noch zu sagen?“ Er war total baff. Ihm schoßen so viele Fragen durch den Kopf. Er konnte das alles nicht verarbeiten geschweige denn begreifen.
Er fühlte sich als würde er neben sich stehen und nur zuschauen wie alles um ihn herum geschieht. Nur als ein Zuschauer seines eigenen Lebens.

Was war passiert?

Erst vor einigen Wochen war er so weit endlich etwas in seinem Leben zu verändern, denn so wie es im Moment lief war es schrecklich. Es quälte ihn aber immer noch die Frage: Wie?
Doch dann eines morgens, als er so wie immer in den Zug stieg, saß neben ihn ein Mädchen. In etwa so alt wie er selbst. Gedanken versunken und halb schlummernd saß er dort. An einer Haltestelle riss sie ihn aus seinem Traum:“Sorry, ist das schon der Hauptbahnhof?“ … er antwortete immer noch erst halb wach:“Ne, das ist noch eine weiter.“ Er versuchte zu lächeln damit es nicht forsch herüber kam.
Sie dankte und drehte sich wieder zum Fenster, schaute in den Sonnenaufgang der sich auch erst gerade aus dem Schlaf erhob und noch violett am Horizont schimmerte.
Der Zug wurde langsamer bis er mit einem kurzen intensiven Quietschen anhielt.
Er sagte ihr:“So jetzt sind wir da“ schon etwas wacher, klang es auch schon etwas netter. Da er noch eine Station weiter fuhr machte er ihr platz und lies sie vorbei. Er schaute in ihre Richtung, aber erwartete nicht mehr das sie sich nochmal zurückschaute. Doch in diesem Moment drehte sie den Kopf noch zu ihm und sagte: „Ciao“. Er antwortete etwas verdutzt auch mit Ciao.
Eigentlich nichts besonderes, aber normalerweise passiert soetwas nicht erst im letzten Moment und auf diese Art und weise.
Er dachte sehr viel darüber nach.

Am nächsten morgen, als er in den Zug stieg und im Zug einen Sitzplatz suchte sah er sie, glücklicher Weise war neben ihr noch ein Platz frei. Sie lernte gerade und er döste vor sich hin. Dennoch fragte er sich die ganze Zeit ob er sie ansprechen sollte. In dem Moment achtete er auf das Thema über welches sie las und es kam ihm die Idee. Er fragte sie:“Studierst du Medizin?“ Sie verneinte, aber erklärte ihm was für was sie lernte. Es entwickelte sich ein Gespräch.
Die darauf folgenden Tag trafen sie sich immer wieder morgens im Zug und redeten. Es entwickelte sich eine Freundschaft.
Sie sah eines Tages sehr mitgenommen aus. Daher erkundigte sich er was denn los sei.
Sie hatte einiges durchgemacht die letzte Zeit, und Probleme in ihrer Beziehung gehabt. Ihr gespräch wand sich durch dies und jenes bis sie bei der Zukunft stehen blieben. Er selbst war total frustriert und wusste nicht was er in seinem Leben noch tun sollte. Zukunft war für in ein unsicheres Boot. Er hatte keine ahnung was er selber wollte.
Doch sie machte ihm Mut und sagte er brauche keine Angst zu haben. Er solle am besten etwas tun, etwas verändern, studieren oder ähnliches. Hauptsache er wäre Glücklich.
Nach diesem Gespräch sah er sie nur noch einmal im Zug, und sie verschwand aus seinem Leben.
Er war traurig so jemanden verloren zu haben, aber dennoch froh das er diesen kleinen Engel in seinem Leben als Wegweiser getroffen hatte.
Sein Leben veränderte sich so rapide das er nicht wusste wie es um ihn geschieht.
Das einzige was er aus sich heraus bekam war:“Was ist da zu noch zu sagen?“

Kategorien:Leben

Ein Freund

Es ist schön sich bewusst zu sein, dass man jemanden hat der für dich da ist.
Einen Menschen dem man vertraut, und bei dem man weiß das er dich genauso braucht wie du ihn.
Das gibt einem das Gefühl von Geborgenheit und man braucht vor nichts mehr Angst zu haben.

„Ein Freund, ein guter Freund,
das ist das Schönste was es gibt auf der Welt.
Ein Freund bleibt immer Freund
und wenn die ganze Welt zusammenfällt
…“ (Comedian Harmonists)

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Es gibt Hoffnung

Was ist das für eine Welt in der wir leben
In der Krieg und Hass regiert
Bist du auf dich allein gestellt
ohne jede Hoffnung
weißt du was ich dir sagen kann
Hör mit gut zu

Es gibt Hoffnung wenn du glaubst
Wenn du vertraust und nicht verzweifelst
Denn irgendwann kommt der Held
der dich errettet und erhält
Auf deinen Wegen dich begleitet
und dich immer gut beschützt

Kategorien:Leben

Ordnung

Ich kann nicht gerade darauf Stolz sein das ich unordentlich bin, aber in meinem Büro sieht es jetzt wirklich danach aus das ich arbeite. Überall liegen wüst Kabel herum. Notebooks stehen auf den Tischen. Schrauben und Schraubendrehen liegen herum. Verpackungsmaterial in jeder Ecke des Büros. Ganz viel Papierkram ist auch noch dabei. Und was natürlich nicht fehlen darf ist ein Joghurtbecher, eine Tasse mit schon wieder kaltem Kaffee, eine Flasche Wasser. Handys und Schlüssel und MP3 Player. Ich denke das macht ein Informatikerbüro aus.
Die Putzfrauen werden sich freuen 🙂 Ist aber auch einiges los momentan.

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Träume

Ich glaube gestern oder vorgestern. Habe ich mit meiner Freundin gesprochen. Seit einiger Zeit denke ich über mein Leben nach, dh. mein Berufsleben. Irgendwie ist dieser Beruf anscheinend nicht das was ich wirklich machen möchte.
Da wir viel über Zukunft und ähnliches gesprochen haben, haben wir natürlich auch ein wenig herum geträumt.
Sie sagte dann aber irgendwann. Ich will das du neben deiner Arbeit auch dein Hobby verfolgst, denn du bist unglücklich dass das alles nicht so richtig funktioniert.
Ich glaube auch das es langsam an der Zeit ist sich aus dem ganzen Mist hoch zurappeln. Den Staub von den Füßen abzuschütteln und endlich mal was zu tun.
Im Prinzip ist es gar nicht so schwer man muss es nur ans laufen bekommen.
Ich werde mal berichten wie es so läuft.
Träume müssen geträumt werden, sonst werden sie nicht wahr.

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Tsunami

2010/05/11 2 Kommentare

Wenn die Wellen des Lebens sich auftürmen und zu einem Tsunami werden. Dann Gibt es nur eine Lösung und die heißt Beine in die Hand und weg hier.
Wie oft habe ich mir gewünscht meine Sachen zu packen, los zu ziehen und in irgendein unbekanntes Land zu gehen. Irgendetwas erleben, Fotos machen und sich daran erinnern können, dass man im Leben etwas besonderes gemacht hat. Ich will nicht wenn ich alt bin auf mein Leben zurück blicken und sehen das nichts passiert ist. Nur irgendwie tümpelt mein Leben nur so vor sich hin. Nichts konkretes nur alltag.
Aber irgendwie ist mir der glaube daran, dass es nochmal was wird entschwunden.
Der Tsunami meines Lebens erschüttet sich über mich und spült mich weg.

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Vom Regen in die Traufe

Alles geht bergab, es sieht echt schlimm aus, alles ist kaputt.
Nichts ist so wie es war, es ist Hoffnungslos, nichts wird mehr so sein wie es war.
Am liebsten einfach verschwinden

Kategorien:Leben