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Posts Tagged ‘Krise’

Tsunami

2010/05/11 2 Kommentare

Wenn die Wellen des Lebens sich auftürmen und zu einem Tsunami werden. Dann Gibt es nur eine Lösung und die heißt Beine in die Hand und weg hier.
Wie oft habe ich mir gewünscht meine Sachen zu packen, los zu ziehen und in irgendein unbekanntes Land zu gehen. Irgendetwas erleben, Fotos machen und sich daran erinnern können, dass man im Leben etwas besonderes gemacht hat. Ich will nicht wenn ich alt bin auf mein Leben zurück blicken und sehen das nichts passiert ist. Nur irgendwie tümpelt mein Leben nur so vor sich hin. Nichts konkretes nur alltag.
Aber irgendwie ist mir der glaube daran, dass es nochmal was wird entschwunden.
Der Tsunami meines Lebens erschüttet sich über mich und spült mich weg.

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Wie aus der Mücke ein Elefant wurde

2010/04/13 2 Kommentare

Es ist meistens nur eine Kleinigkeit die uns dazu verleitet Großes zu bewirken. Ob es Positiv oder Negativ ist, stellt man nur fest wenn man sich die Situation im Ganzen ansieht.
Es war nur eine Kleinigkeit, für die es sich nicht gelohnt hat stur zu sein. Aber da man sich ja schon seid langem auf diese Kleinigkeit gefreut hat, beharrt man darauf und will es durchsetzen. Da man soetwas aber erst im Nachhinein weiß, ist es dann schon zu spät. Danach kommen meistens noch ungewollte Missgeschicke dazu die diese Kleinigkeit zu etwas großem werden lassen.

Sie hätte nur ein Wort sagen müssen. Ich wollte ja, aber sie stand da und sagte kein Wort. Sie schaute mich an, einfach nur an. Ich sah wie sie wollte, wie sehr sie es sich wünschte, aber ich blieb still. Ich wusste nicht wie ich reagieren sollte. Ich sagte ihr ja bereits das es nicht wichtig ist, aber sie müsse entscheiden was sie möchte. Ich kann ihre Entscheidungen nicht treffen, das muss sie selber machen.
Es hatte sich nichts geändert. Wir schwiegen. Stille.
Wir schauten uns an und fragten uns selbst in Gedanken: Was mag der andere wohl denken?
Sie zog ihre Jacke an und ging zur Tür. Schweigen.
Das einzige was man hörte waren unsere Schritte im Flur.
Wir standen noch eine kurze Zeit in der Tür. Ein flüchtiger Abschiedskuss. Pflichtprogramm. Sie ging.
In den darauf folgenden Stunden, kam kein Zeichen, kein Signal. Ungewissheit.
Am nächsten Tag nur ein kurzes, flüchtiges Gespräch. Danach zwei verpasste Anrufe. Ich rief zurück, aber ich hörte nur den monoton klingenden Freiton.
Sie nahm nicht ab.
Vielleicht hat sie es nicht gehört? Oder sie wollte nicht abnehmen?
Aber wozu rief sie dann an?
Funkstille.
Einen Tag später Diskussion und Ping Pong. Keiner wusste eine Lösung. Wir drehten uns im Kreis, aber nicht zum Spaß, sondern aus Verzweiflung.
Ist Liebe wirklich nur ein Spiel, ein Spiel das jeder spielen möchte und spielt, aber die Regeln nicht kennt?
Wir wussten beide nicht was die Zukunft für uns vorbereitet hat.

So wurde aus der Mücke ein Elefant.

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